Wochenrückblick

Wochenrückblick 42/2014

Kreatives: Am Samstag habe ich mal etwas ganz anderes gemacht – und unserem Kürbis ein Gesicht geschnitzt. ;) Dazu bin ich derzeitig am grübeln, wie ich die Einladungskarten für die Hochzeit gestalte. Es scheint, als würde ich ohne einen Stop beim Idee nicht weiter kommen, da ich als Basis gern creme farbene B6 Karten nehmen möchte.

Persönlich: Diese Woche war mein Liebster wieder Arbeiten und ungewohnt war es nach dieser Zeit, wieder allein ins Bett zu gehen – und morgens aufzustehen. Schon erschreckend, wie schnell ich da wieder aus dem Trott gekommen bin. Am Mittwoch habe ich dann Kevin bei seinem Tischtennis-Punktspiel angefeuert und sein Team hat gewonnen. Am Donnerstag haben wir uns mal wieder mit Kollegen nach dem Feierabend gemütlich getroffen. Wobei ich nächstes Mal so spät nicht so schwer essen sollte. (Ich hatte mich zu einem Cheeseburger mit Pommes hinreißen lassen. ;) )

Sport: Abgesehen vom Fahrrad fahren, war sonst nichts los. Die Tennis-Saison neigt sich jetzt auch dem Ende und wir müssen etwas Neues für uns finden.

Berufliches: Ich glaube, diese “Kategorie” werde ich ab nächste Woche streichen. Ich fühle mich gut auf Arbeit und habe das Gefühl, so langsam auch Arbeit abnehmen zu können. Auch, wenn ich noch immer recht viele Fragen stelle.

Monstergeheimnisse: Das Silberkästchen

Dieses Buch habe ich als “Mangelexemplar” vom Kramtisch einer Buchhandlung gerettet. Es ist für Kinder ab 9 Jahren gedacht und da ich mir vorstellen kann, dass die Geschichte der Hutmacherin auch eher etwas für ein jüngeres Publikum ist, habe ich beschlossen, in der nächsten Zeit das ein oder andere Kindebuch zu lesen.

Es handelt sich bei “Monstergeheimnisse” um eine Reihe von derzeitig 5 Büchern, wobei ich nun erstmal nur Teil 1 gelesen habe.

Monstergeheimnisse: Das SilberkästchenKlappentext:

Mira wäre so gerne wie alle anderen. Doch das ist sie nicht. Nicht, seitdem ES angefangen hat: Jede Nacht um zwölf verwandelt sich Mira von einem ganz normalen Mädchen in ein echtes Monster! Als an ihrem elften Geburtstag plötzlich ein geheimnisvolles silbernes Kästchen mit Hinweisen auf ihre wirkliche Herkunft in ihrem Zimmer steht, beschließt Mira, sich auf die Suche zu machen. Sie will herausfinden, wo sie herkommt. Doch schon bald gerät sie in die Fänge von gefährlichen Monsterjägern…

Mira ist also ein Mädchen, dass in der Schule von den anderen viel gehänselt wird und daher eher einsam ist. Das Verhältnis zu ihrer Adoptivmutter ist ebenfalls gestört, seit sie herausgefunden hat, dass sie nicht ihre richtige Mutter ist. Nun verwandelt sie sich jede Nacht in ein Monster und hat als solches die Chance, durch Kleiderschränke zu wandern. Dafür muss sie etwas von der Person haben, in dessen Kleiderschrank sie will.

Und so ist es wenig verwunderlich, dass sie irgendwann auf die Idee kommt, es Kriss, dem Mädchen, dass sie am meisten schikaniert, heimzuzahlen und sie einmal so richtig zu erschrecken. Doch es kommt alles ganz anders, denn sie wird von der Mnsterbehörde überrascht, die nun aufgrund einer Verwechslung Kriss verschleppen und nicht Mira. Doch als sie eine Nachricht von ihrem Onkel erreicht, dass ihr Bruder von ebenfalls von der Monsterbehörde gefangen wurde, beschließt sie, dort ebenfalls hinzugehen und ihren Bruder zu befreien.

Ich muss zugeben, ich bin nicht ganz sicher, was ich mir von diesem Buch erhollt hatte. Auch kann ich nicht sagen, ob es nun an dem Alter der Zielgruppe liegt, doch so richtig wollte mich das Buch gar nicht fesseln. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und auch, wenn ich auf theoretischer Ebene sicherlich einen “Höhepunkt” definieren könnte, so habe ich ihn nicht gefühlt.

Auch die Beschreibungen der Monster wirkten auf mich eher dürftig. Bis zum Ende des Buches hatte ich kein richtiges Bild vor Augen, wie Mira wohl als Monster aussehen würde. Da helfen auch die Illustrationen nicht, die es vereinzelt im Buch gibt. Denn sie zeigen sie nie als Monster.

Alles im allem eine nette Grundidee für die Geschichte, doch irgendwie fehlt hier der Flow und die Geschichte wirkt noch nicht so richtig rund.

Leider weiß ich nicht, ob das Buch nun bei Kindern im passenden Alter besser ankommt, doch irgendwie, muss da doch mehr möglich sein. Auch bei Amazon gibt es bisher zu den deutschsprachigen Versionen keinerlei Rezensionen.

Unser Antidepressivum

Unser Antidepressivum

So kurz nach unserer Verlobung stand uns am 02.10. gleich das nächste Ereignis ins Haus. Schon seit längerer Zeit hatten wir uns Karten für die neue Wise Guys Tour besorgt, die am 02.10. im Capitol von Hannover halt machte.

Durch Zufall hatten wir vorher entdeckt, dass eine Freundin mit ihrer Schwester auch zum Konzert wollte, sodass wir uns dann vor Ort trafen und den Spaß zusammen genießen konnten. Es war unser erstes Konzert seit der neuen Besetzung der Wise Guys. Nach Ferenc rücktritt hat nun der Italiener Andrea die Rolle des Bassisten übernommen.

Die Wise Guys in Hannover

In der ersten Hälfte des Konzerts gab es extra für jeden Wise Guy eine andere Hemdfarbe – damit man sich in der Pause leichter über sie unterhalten konnte. Da es für unsere Freunde das erste Konzert war, war das sogar ganz praktisch. ;)

Andrea

Ähnlich wie schon Nils (“Moin!”) bekam auch Andrea seinen eigenen Song zum Einstieg. Und natürlich haben sie dabei mit viel Humor die Tatsache aufgegriffen, dass Andrea für die Band deutsch lernt. “Ich weiß nicht, was ich sing”, sang Andrea – mit tollen Gesichtsausdrücken – und wir haben alle herzlich gelacht. Das Lied gibt es als Live-Version auch auf der Deluxe-Version des neuen Albums.

Die Wise Guys in schwarz/weiß

In der zweiten Hälfte des Konzerts präsentierten sich die Jungs dann in Schwarz/Weiß/Grau und auch die Lichter wurden entsprechend angepasst.

Es gab jede Menge Songs von dem neuen Album, aber auch alte klassiker, wie “Mädchen lach doch Mal” oder “Jetzt ist Sommer”. Wie immer, war es eine tolle Stimmung. Es handelt sich um ein reines Stehkonzert, doch ob es nun an dem sehr gemischten Publikum oder der eher überschaubaren Größe des Capitols liegt, es gab wieder keinerlei Probleme mit drängeln oder schubsen. Alles total entspannt, sodass man das Konzert einfach genießen konnte.

Für jene unter euch die die Wise Guys – oder ihre neuen Titel – noch nicht kennen, hier ein paar Videos vom offiziellen YouTube Channel der Jungs. Wenn sich euch mal die Gelegenheit bietet, kann ich euch ein Konzert nur ans Herz legen.

Antidepressivum – unser Favorit

Ein Engel – der Ruhige

Achterbahn – der Titelsong

Sägewerk – der Spaßvogel

 

Leselog 10/2014

Leselog: Zeit der Fortsetzungen (10/2014)

Es ist wieder ein Monat rum und die letzten beiden Bücher aus September habe ich bereits beendet. Dank meiner Quasi-Schwiegereltern muss ich jedoch gar nicht lange überlegen, was ich als nächstes lese, denn sie haben mich zu meinem Geburtstag bereits mit den Nachfolgebänden zweier Reihen versorgt, die ich derzeitig lese.

Derzeitig lese ich:

Derzeitig lese ich

Da ich gerade erst ganz frisch begonnen habe, möchte ich diesmal auf die einzelnen Bücher nicht im Detail eingehen. Beide sind recht dick und ich ahne, dass ich sie bis zum nächsten Monat nicht ausgelesen haben werde. Es wird also noch genug Zeit geben, euch diese zwei genauer vorzustellen. Sollten euch die beiden interessieren, macht es jedoch womöglich Sinn, einen Blick auf die vorherigen Bände zu werfen. Es gibt also diesmal einen kleinen Überblick über bisherige Rezensionen hier im Blog.

Sonea – von Trudi Canavan

Die Reihe stellt den Nachfolger zu “Die Gilde der schwarzen Magier” dar. Alles in allem kann man beide Reihen durchaus empfehlen, sofern grundsätzlich Interesse an Fantasy und Magiern besteht. “Sonea – Die Königin” ist der letzte Band dieser Trilogie.

Die Gilde der Schwarzen Magier

Sonea – was bisher geschah:

Heroes of Olympus – Rick Riordan

Als ich vor mehreren Jahren den ersten Teaser zum Kinofilm von Percy Jackson im Kino sah, beschloss ich, vor dem Film unbedingt das Buch zu lesen. In dem Teaser war noch nicht allzu viel zu sehen, man erfuhr lediglich, dass es um Halbgötter ging und Percy offensichtlich ein Sohn von Poseidon ist. Eine Mischung aus griechischer Mythologie und der aktuellen Zeit. – Zum Glück entschied ich mich für die Bücher! Denn ich mag sie wirklich sehr und bin sehr unglücklich, was in den Filmen daraus geworden ist. Ich las die Bücher damals auf Englisch, da vor der Erscheinung des Films noch nicht alle verfügbaren Bände auch ins Deutsche übersetzt waren. Entsprechend entschied ich mich auf bei der zweiten Reihe für die englische Sprache, wobei die Bücher in Deutschland scheinbar recht beliebt sind, denn die Übersetzungen brauchen nun nicht mehr so lange. ;)

Auch “Heroes of Olympus” ist eine Nachfolge-Reihe und erzählt die Geschichte von Percy Jackson und seinen Freunden weiter, wobei einige neue Charaktere dabei sind. Die erste Reihe erzählt die Geschichte von Percy Jackson und ist aus seiner Perspektive geschrieben. Die Erzählung ist entsprechend locker und liest sich sehr unterhaltsam. In der zweiten Reihe wechseln die Perspektiven und Percy ist nur einer von insgesamt 7 Halbgöttern, die eine Rolle spielen. Doch schaut am besten in meine bisherigen Rezensionen.

Percy Jackson

Heroes of Olympus – was bisher geschah:

“The House of Hades” ist der vierte Band dieser Reihe. Der fünfte Band ist diesen Monat frisch erschienen und trägt den Titel “The Blood of Olympus”.

PS: Leider hat meine Kamera rumgesponnen, als ich die Fotos machen wollte, also habe ich zum Handy gegriffen. Sorry für die schlechte Qualität des Features oben.

Wohin mit alten Sachen?

Wohin mit alten Sachen?

Ihr kennt es sicherlich alle. Mit den Jahren behält man nicht unbedingt die Figur, die man zu Abi-Zeiten hatte. Man wächst mit der Zeit aus dem ein oder anderen Kleidungsstück heraus und irgendwann ist der Vorsatz “ich werde abnehmen” einfach nur noch albern. Noch dazu muss man sich ja durchaus die Frage stellen, ob man mit 28 noch die gleichen Sachen tragen will, die man mit 19 getragen hat. Bei einfachen T-Shirts ist das in der Regel kein Problem, an anderen Stellen schon.

Doch wohin mit solchen Sachen? Oft genug sind sie nicht übermäßig abgetragen, haben keine Löcher oder unauswaschbare Flecken. Kurzum: Sie sind einfach zu Schade für den Müll.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten.

Altkleidersammlung

Die Altkleidersammlung wird regional von unterschiedlichen Unternehmen betreut. Im Raum Hannover ist dies “Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover” (aha). (Altkleider Entsorgung)

Dies ist in jedem Fall der bessere Weg für Textilien, die noch irgendwie verwertbar sind. Sie gehören einfach nicht in den normalen Hausmüll.

Bei unserer ersten Entsorgungsrunde hatten wir bereits einige doch schon etwas abgetragene Kleidungsstücke gesammelt, die wir aus verschiedenen Gründen nicht mehr trugen. Als ich mich dann eines Tages mit unserer Nachbarin über das Thema unterhielt, verwies sie uns an eine andere Möglichkeit.

FairKauf

FairKauf in Hannover

FairKauf ist ein soziales Kaufhaus. Hier werden gebrauchte Sachen, Bücher und andere Dinge zu günstigen Preisen angeboten. Es ist somit vor allem eine Anlaufstelle für Menschen, die sich nicht so viel leisten können. Jeder hat hier die Möglichkeit, einfach und unkompliziert Sachen abzugeben. Man spricht in diesem Fall von einer Sachspende.

Und so packten wir eine ganze Kiste voll Kleidung, die uns nicht nur zu schade für den Müll, sondern auch zu schade für den unpersönlichen Altkleider-Container war.

Sachspende

Die Abgabe ging enorm unkompliziert. Wir brachten unsere Kiste hinein und nach kürzester Zeit erschien eine Mitarbeiterin. Sie nahm die Kiste mit nach hinten und brachte sie nach kurzer Zeit geleert zurück. Ich gehe davon aus, dass sie die Sachen zu einem späteren Zeitpunkt durchgehen und sortieren würden.

Wir haben auch noch einige ältere Bücher hier herumliegen, bei denen ich mich bisher nicht überwinden konnte, sie in den Müll zu geben. Wir wollten sie ursprünglich in die offenen Bücherregale in Hannover stellen, doch die sind bereits überfüllt. Also werden wir sie wohl bei der nächsten Gelegenheit auch zu FairKauf bringen.

Fazit

Ich habe durchaus schon Aussagen gehört wie “Ich gebe meine alten Kleider nicht in die Altkleidersammlung – die verdienen Geld damit.”. Falls ihr auch zu diesem Schlag gehört, habe ich eine Gegenfrage: Was ist denn die Alternative?

Wenn ihr die Kleidung stattdessen in den Müll gebt, ist niemandem geholfen. Ganz im Gegenteil! Ihr führt Produkte, die das Ende ihren Lebenszyklus’ eigentlich noch gar nicht erreicht haben, der Vernichtung zu. Ihr verschenkt also bewusst Potential.

Solltet ihr eure regionale Abfallwirtschaft nicht fördern wollen, haltet Ausschau nach Second-Hand-Läden oder sozialen Kaufhäusern, die gebrauchte Dinge als Sachspende annehmen. Damit tut ihr etwas Gutes für Gesellschaft und auch für die Umwelt.