Lebenszeichen

Nach einem Monat und mehr plagt mich mal wieder mein Gewissen, dass ich hier nichts geschrieben hab. Aber sich etwas vorzunehmen reicht nunmal nicht, man sollte sich auch dazu durchringen es in die Tat umzusetzen. Und wie es so ist, gerade in den Augenblicken, wo ich genug zu tun habe, um mir aussuchen zu können, wo ich anfange, da denke ich an meine kleinen Seiten und fange an, mich wieder zu kümmern.

Ein Update. Ein Eintrag. Ein neues Design. In welche Richtung es auch geht, wenn man erstmal wieder angefangen hat, fragt man sich, warum man es nicht schon früher in die Hand genommen hat. Aber zum Grübeln ist keine Zeit. ;) Nachdem ich mir shcon länger vorgenommen habe, “Kind of Art” ein neues Kleid zu verpassen, ist innerhalb von zwei Tagen fast alles fertig. Das Forumlar bedarf einer Überarbeitung, aber das schaff ich wohl auch noch. Welches Projekt das nächste in der Reihe ist, bleibt noch offen, aber es wird Veränderung geben. :)

Da das Leben aber nicht einfach nur aus dem immer wieder neugestalten von Seiten bestehen kann, ist es natürlich auch notwendig, hin und wieder einen Gedanken an das Studium zu verschwänden. Da ist diese Kreativübung die mich schief von der Seite angrinst, die Englisch-Vokabeln die mich zu langweilen drohen und das Audio-Tool meine Aufmerksamkeit verlangt. Längerfristig wäre da auch noch das Alphabet, dass wir fotografieren sollen und einige andere Aufgaben. Wenn das Verlangen nach Abwechslung dennoch zu groß wird, bleiben ja noch Zeitschriften, Romane und Sachbücher.

Und Tennis. Ich bin froh nun endlich stolze Besitzerin eines Paars Tennis indoor Turnschuhe zu sein, die es mir ermöglichen in der hiesigen Tennishalle zu spielen. Dienstags mit dem Verein, Mittwochs vom Hochschulsport aus. Das ist mehr als ich zu Hause im Winter erwarten konnte.

Sonstige Haushaltsarbeiten, die ich zu Hause getrost meinen Eltern überlassen konnte, verschonen mich hier jedoch nicht. Hin und wieder sollte man dann doch zu Putzlappen und Staubsauger greifen. Das Geschirr will regelmäßig gespühlt werden, sonst wird das nichts mit der nächsten Mahlzeit, und auch die will natürlich zubereitet werden. Beim Einkaufen – ebenfalls unumgänglich – ist mir gestern allerdings etwas komisches passiert. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Kaufland hier nur für große Leute gedacht ist. Der Riese von Supermarkt lässt mich nicht nur an den Regalen teilweise auf Zehnspitzen stehen, auch die Wagen sind eine Nummer größer als zu Hause. oÔ Vielleicht sollte ich das nächste Mal doch nach einem Wagen für Kinder fragen, sofern es soetwas noch gibt…

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